Man mit weißem Handy und gelber Warnweste auf einer Baustelle spricht in sein Handy

Materialmanagement ohne Zuruf und Zettel

So kommt Material genau dorthin, wo es gebraucht wird

Wenn Sie mehrere Baustellen gleichzeitig mit Material versorgen, kennen Sie diese Situation: Auf der Baustelle fehlt etwas, der Polier ruft im Büro an, das Büro fragt im Lager nach und der Einkauf prüft die Bestellung. Irgendwann stellt sich dann die Frage, ob das Material überhaupt schon unterwegs ist.

 

Aus einer einfachen Materialanforderung wird so schnell eine Kette aus Telefonaten, Nachrichten und Rückfragen. Dabei lässt sich der gesamte Ablauf vom ersten Bedarf bis zur Buchung strukturiert abbilden.

Materialmanagement beginnt auf der Baustelle

Der Materialprozess startet nicht im Lager, sondern dort, wo jemand etwas braucht. Mit supplyFlow fordern Mitarbeiter Material und Ausrüstung direkt für ein Projekt, einen Mitarbeiter, ein Fahrzeug oder ein Gerät an. Artikel, Menge und Wunschtermin gehen strukturiert bei der zuständigen Stelle ein.

Eine Artikelliste muss dafür niemand mehr tippen. Mit geonardo.ai® erfassen Ihre Mitarbeiter eine Materialanforderung auch per Sprache, zum Beispiel so:

„geonardo, ich brauche für morgen eine Palette Zementkalk hier zur Baustelle.“

geonardo.ai® übergibt Artikel, Menge, Projekt und Termin strukturiert an die Disposition. Der Anruf im Büro entfällt, und es geht kein Zettel mehr verloren.

Die Disposition entscheidet über den Versorgungsweg

Alle Anforderungen laufen zentral bei der Material-Dispo zusammen. Dort bearbeiten die zuständigen Mitarbeiter sie nach Projekt, Termin und Bedarf und entscheiden, wie sich der Bedarf am sinnvollsten decken lässt: Ist das Material vorhanden? Muss es umgelagert oder bestellt werden? Oder liefert der Lieferant direkt auf die Baustelle?

Auch Teilmengen und Kombinationen sind möglich. Nicht jede Materialanforderung führt also automatisch zu einer Bestellung.

Packen, was wirklich gebraucht wird

Ist das Material verfügbar, entsteht aus der Anforderung ein konkreter Arbeitsauftrag für die Bereitstellung. Die Packliste zeigt dem Lager oder Bauhof, was in welcher Menge für welches Ziel und zu welchem Termin bereitstehen muss. Der Platzmeister arbeitet damit nicht mehr mit Zurufen, handgeschriebenen Listen oder weitergeleiteten Nachrichten.

Der Lieferschein dokumentiert anschließend, was tatsächlich übergeben oder transportiert wird. Denn angefordert, gepackt und geliefert ist nicht immer dasselbe: Mengen ändern sich, Artikel werden ersetzt oder es wird nur eine Teilmenge geliefert.

Material liefern und richtig buchen

Das Material erreicht den Einsatzort mit dem eigenen Lkw, einer Kolonne, einem Werkstattfahrzeug oder direkt vom Lieferanten. Damit ist das Materialmanagement aber noch nicht abgeschlossen.

Erst die Buchung hält fest, was tatsächlich passiert ist. Verbrauchsmaterial wie Zement oder Schrauben wird auf das Projekt gebucht. Mehrweg-Ausrüstung wie Bauzäune oder Gitterboxen bleibt dagegen im Bestand und lässt sich später zurückgeben oder einem anderen Projekt zuweisen. Aus der tatsächlichen Materialbewegung entsteht so eine verlässliche Grundlage für die Zuordnung der Materialkosten.

Ein durchgängiger Prozess statt vieler Einzelschritte

Ein funktionierendes Materialmanagement verbindet die einzelnen Schritte zu einem Ablauf:

Material anfordern → Bedarf disponieren → Versorgung organisieren → bereitstellen und liefern → Bewegung buchen → Kosten zuordnen

Baustelle, Büro, Einkauf, Lager und Fahrer arbeiten so mit demselben Informationsstand. supplyFlow lässt sich eigenständig einsetzen oder mit einer vorhandenen Warenwirtschaft beziehungsweise einem ERP-System verbinden.

Kurze Checkliste für Ihren Materialprozess

  1. Wie fordert eine Baustelle heute fehlendes Material an?
  2. Laufen alle Anforderungen zentral bei der Material-Dispo zusammen?
  3. Weiß das Lager eindeutig, was für welches Projekt gepackt werden muss?
  4. Können Sie nachvollziehen, was tatsächlich geliefert und verbraucht wurde?
  5. Werden Materialkosten dem richtigen Projekt, Mitarbeiter, Fahrzeug oder Gerät zugeordnet?

Wenn dafür mehrere Telefonate, WhatsApp-Nachrichten oder Excel-Listen nötig sind, lohnt sich ein Blick auf den gesamten Ablauf.

Unser Tipp: Materialmanagement vom Bedarf bis zur Buchung

Mit supplyFlow wird aus einzelnen Materialanforderungen ein durchgängiger Prozess. Die Baustelle fordert an, die Material-Dispo entscheidet über den passenden Versorgungsweg, Lager oder Bauhof stellen zusammen, die Ware wird geliefert und die tatsächliche Materialbewegung wird gebucht.

Und mit geonardo.ai kann dieser Prozess sogar mit einem gesprochenen Satz beginnen.

Anfordern. Disponieren. Bereitstellen. Liefern. Buchen.

So sorgt digitales Materialmanagement dafür, dass Material und Ausrüstung dort ankommen, wo sie gebraucht werden und der Weg dorthin nachvollziehbar bleibt.

 

So funktioniert Materialmanagement mit supplyFlow