mobile Zeiterfassung

Arbeitszeiten fair ermitteln

MIT ZEITERFASSUNG AUF DER SICHEREN SEITE

Angefallene Arbeitsstunden sollten von Arbeitgebern gerecht und passend bezahlt werden. Viele Unternehmen erkennen die Stundennachweise ihrer Mitrbeiter jedoch nicht an und begründen es damit, dass der- oder diejenige nicht die Stunden gearbeitet hat, die er angibt. Die meisten Betriebe verwenden außerdem kein Zeiterfassungssystem. Dadurch fehlen ihnen die verlässlichen Unterlagen über die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter.

Zeiterfassung ist Pflicht!

Auf Grundlage eines Urteils des Europäischen Gerichtshofes ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet, ein Zeiterfassungssystem für seine Beschäftigten einzurichten. Nur dadurch kann nachgewiesen werden, ob die geleisteten Stunden über die Normalzeit hinausgehen und ob Pausenzeiten eingehalten werden. Außerdem dient es als Grundlage für eine faire Vergütung der Arbeitszeiten.

Bautagebuch reicht nicht aus

Auch wenn der Arbeitgeber ein Bautagebuch führt, in dem die Arbeitszeiten der Mitarbeiter aufgezeichnet sind, reicht dies nicht als Grundlage zur Zeiterfassung. Er ist dazu verpflichtet ein Zeiterfassungssystem in seinem Betrieb einzuführen. Ein Bautagebuch dient nur dem Zweck, die Honorare der Architekten und Ingenieure zu berechnen. 

Stundennachweise durch Mitarbeiter

Sollte es im Betrieb zu Unstimmigkeiten zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber kommen, was die gearbeiteten Stunden betrifft, können selbstgeschriebene Reports Grundlage für den Stundennachweis sein, sofern der Arbeitgeber nicht über ein Zeiterfassungssystem verfügt.  

Ein Fall für das Arbeitsgericht

Ein Fall vom Arbeitsgericht Emden zeigt, dass ein System zur Arbeitszeiterfassung nur Vorteile hat. Ein Bauarbeiter konnte anhand von täglichen Stundenrapporten nachweisen, dass er in dem Zeitraum Oktober und November 2018 insgesamt 195 Stunden gearbeitet hat. Sein Arbeitgeber wollte diese Rapporte jedoch nicht anerkennen und zahlte dem Bauarbeiter nur 180 Arbeitsstunden. Wenig später kam dieser Fall vor das Arbeitsgericht.

Im Rahmen der Verhandlung verwies der Arbeitsgeber auf ein Bautagebuch, in dem alle Arbeitsstunden eingetragen werden. Der Angestellte selber habe gemeinsam mit anderen Mitarbeitern dieses Baustellentagebuch geführt. Das Gericht entschied zu Gunsten des Bauarbeiters. Sein Arbeitgeber wurde dazu verurteilt, ihm weitere 15 Arbeitsstunden zu bezahlen. 

Hier geht es zum Urteil des Arbeitsgerichts Emden vom 20. Februar 2020.

Mobile Zeiterfassung ist die Lösung!

Mit der mobilen Arbeitszeiterfassung werden die Arbeitszeiten Ihrer mobilen Mitarbeiter direkt an geoCapture übertragen. Ein GPS-Sender im Fahrzeug in Kombination mit einem Lesemodul machen es möglich. Die gestempelten Daten werden über das Mobilfunknetz an geoCapture gesendet. Anhand der Stempeldaten kann genau gesagt werden, um welchen Mitarbeiter es sich handelt, wo sich der Mitarbeiter gerade befindet und zu welcher Zeit er gestempelt hat. Alles wird minutengenau erfasst und dient somit als Grundlage für eine korrekte Stundenauswertung. Damit sind Sie auf der sicheren Seite und haben die Arbeitsstunden immer im Blick!

Sie interessieren sich für die mobile Arbeitszeiterfassung? Kontaktieren Sie uns gerne. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!