Schlechtwetter auf der Baustelle
Schlechtwetter

SCHLECHTWETTER in DER ZEITERFASSUNG

KURZARBEIT ERFASSEN - ARBEITSZEITKONTEN FÜHREN

Baugewerbe und Handwerk sind besonders abhängig vom Wetter. Gerade in den Wintermonaten kommt es häufig zu Arbeitsausfällen aufgrund schlechter Witterungsbedingungen. Die Arbeiten auf der Baustelle müssen pausieren oder für längere Zeit aufgeschoben werden. Damit das nicht zu ungewollten “Winterkündigungen” führt, zahlt der Arbeitgeber das Saison-Kurzarbeitergeld, auch bekannt als Schlechtwettergeld.

HISTORIE DES SCHLECHTWETTERGELDS

Das Schlechtwettergeld gibt es bereits seit 1959. Ab 1996 wurde es durch das Winterausfallgeld abgelöst und seit 2006 gibt es das Saison-Kurzarbeitergeld (KuG). Alle Begriffe beschreiben die Lohnersatzleistung der deutschen Arbeitslosenversicherung, um die ganzjährige Beschäftigung in der Bauwirtschaft zu fördern. Die Schlechtwetterzeit in der Baubranche beginnt am 1. Dezember und endet am 31. März. Nur für diese Zeit gibt es einen Anspruch auf das Saison-KuG. Für das Saison-Kurzarbeitergeld berechtigt sind Betriebe aus dem Baugewerbe, dem Gerüstbau, Dachdecker und GaLaBauer.

ÜBERSICHT IM FEHLZEITENKALENDER

Im praktischen Fehlzeitenkalender können Sie Schlechtwetterzeiten einfach hinterlegen. Auch Fehlzeiten, wie Urlaub, Krankheit, Überstundenabbau oder Berufsschule werden hier übersichtlich dargestellt.

Fehlzeiten können für einzelne Mitarbeiter oder direkt für eine Abteilung eingetragen werden. Auch den Zeitraum und die Dauer der Schlechtwetterzeit können Sie flexibel eintragen. Arbeiten Ihre Mitarbeiter morgens noch auf der Baustelle und müssen mittags wegen Regen pausieren, dann hinterlegen Sie einen halben Tag oder eine bestimmte Anzahl an Stunden Schlechtwetter im Fehlzeitenkalender.

AUSGLEICH ÜBERS ARBEITSZEITKONTO

Im Sommer herrscht im Baugewerbe Hochkonjunktur. In dieser Zeit können die Mitarbeiter Überstunden auf ihrem Arbeitszeitkonto sammeln, um sie dann in der Winterzeit einzusetzen. Durch das Sammeln der Überstunden kann meist auch eine längere Zeit des witterungsbedingten Arbeitsausfalls überbrückt werden. So rutschen die Arbeitnehmer nicht in die Kurzarbeit. Erst, wenn alle Stunden aus dem Arbeitszeitkonto aufgebraucht sind, wird das Saison-Kurzarbeitergeld ausgezahlt.